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Klinsmann verirrt sich in Eppsteiner Halle und bewertet Eppsteiner B-Klasse Handballer

Der gerade entlassene Jürgen Klinsmann schien seine freie Zeit nutzen zu wollen, um die Eppsteiner B-Klasse Handballer zu bewerten. Diese hatten sich zu Hause gegen die Reserve der TG Schierstein zu beweisen, bevor es im Anschluss zum Kräftemessen der jeweiligen ersten Mannschaften kommen sollte. Die Eppsteiner Jungs waren, trotz abermals personell sehr angespannter Lage, motiviert, die ersten Punkte ohne grünen Tisch im Jahr 2020 einzufahren. Geleitet wurde die Partie vom souveränen Thomas Heun, zu dem sich Klinsmann notierte, dass er seltene falsche Entscheidungen mit einem Lächeln gekonnt vergessen machen konnte. “Großer Mehrwert!”

Schnell gelang es den TSG’lern sich auf vier Tore (8:4) abzusetzen. Dabei spielte Thomas Becker seine Routine immer wieder aus, glich sich aber bei seinem Siebenmeterversuch abermals der Saisonquote der zweiten Mannschaft an. „Das scheint man in der Chaostruppe zu verlernen. Immerhin kann ich ihm am Ende noch einen Marktwert von sieben Bier zusprechen“, so Klinsmanns geheime Notizen. Darüber hinaus hatte Wimi Viebach das Fangen im Training stark fokussiert, sodass er vom Eppsteiner Rückraum immer wieder gekonnt in Szene gesetzt werden konnte. „Formkurve verläuft nach oben! Marktwert: neun Bier“.

In den letzten zehn Minuten der zweiten Halbzeit setzte dann ein wenig der Schlendrian ein, sodass die Taunushandballer nur mit einer 16:13 Führung in die Kabine gehen konnten. Zum Eppsteiner Betreuerteam notierte der ehemalige Bundestrainer: „Verstricken sich bei Führung in Zankereien und vergessen das eigentliche Spielgeschehen. Mehrwert nur schwer zu beziffern. Ich stehe bereit und warte auf den Anruf von Jens Ladwig!“

In der Pause nahmen sich die Burgstädter dann vor, in der zweiten Hälfte aufs Gaspedal zu drücken und Torhüter Stefan Langlotz gegen die Rückraumwürfe von Sebastian Häuser besser zu unterstützen. Alle Vorgaben wurden allerdings mit dem Wiederanpfiff aus den Gedächtnissen gelöscht, sodass Schierstein in der 35. Minute zum 17:17 ausgleichen konnte und kurz darauf sogar die Chance hatte mit einem Siebenmeter in Führung zu gehen. Diesen parierte Langlotz aber, was ganz ins Bild des Spiels passte und sich abermals mit der Meinung des immer Recht habenden Klinsi deckte. „Kassiert die Kullerbälle von Außen und pariert dafür die Unhaltbaren. Unter dem Strich doch großer Mehrwert für den späteren Sieg und das Team!“

Diesen abgewendeten Wendepunkt im Spiel machten sich die Hausherren zu Nutze und spielten nun die konditionellen Vorteile aus. „Wahnsinn wie der pfeilschnelle Lars Beckwermert seine Gegenspieler im Kontor stehen lassen hat. Und das nach dem Horrorcrash in der ersten Halbzeit!“, bewertete Jürgen Klinsmann beinahe frenetisch.

Am Ende siegten die Eppsteiner Jungs deutlich mit 31:23 gegen die sympathische Schiersteiner Mannschaft. „Trotzdem hat der Haufen sein primäres Talent an der Theke, sobald ich da am Ruder bin werden die alle durch Millionentransfers ausgetauscht“. Bislang blieb das Telefon von Klinsmann aber wohl still. Ach Klinsi...

Es spielten: Langlotz; W. Viebach (9/1), Becker (7), R. Viebach (5/2, Meuer, Luther (je 3), Frank, Beckwermert (je 2), Brandl.

Tags: Herren II

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